Florida Keys & Key West
 

Willkommen im Pressebereich von Florida Keys & Key West!

Social Bookmarks

mikullagoldmannPR

Bavariaring 38
80336 München

tel.: +49 89 45 21 86 0
fax.: +49 89 45 21 86 20
e-mail:

 

Florida Keys & Key West: Inselzauber, malerische Sonnenuntergänge und ein Hauch Karibik

01.11.2011

Besucher, die das erste Mal auf die Florida Keys kommen, werden sofort die einzigartige relaxte Atmosphäre der Inselkette bemerken – Welten entfernt von überfüllten Großstädten und Themenparks.

Es ist dieser entspannte „laid-back“ Lebensstil, der einst den berühmten Schriftsteller Ernest Hemingway veranlasste, sich von 1929 bis 1938 in Key West niederzulassen. Die üppige subtropische Natur und die fröhlich ausgelassenen Bewohner der Insel inspirierten Hemingway. Hier schrieb er einige seiner bekanntesten Werke, darunter „For Whom the Bell Tolls," „To Have and Have Not" und „The Snows of Kilimanjaro." Hemingways damaliges Wohnhaus, das noch heute von den Nachfahren seiner sechszehigen Katzen bevölkert wird, ist jetzt ein Museum, das Hemingways literarisches Vermächtnis und seine Liebe zum Lebensstil von Key West widerspiegelt.

Die Florida Keys ragen südlich von Miami in den Atlantik und den Golf von Mexiko hinein. Die Inseln werden untereinander und mit dem amerikanischen Festland durch den Overseas Highway und 43 Brücken verbunden – die längste davon sieben Meilen (mehr als elf Kilometer) lang. Die Florida Keys werden in fünf Regionen unterteilt: Key Largo, Islamorada, Marathon, Big Pine Key und Key West. Jede Region hat ihren eigenen spezifischen Charakter und bietet zahlreiche Attraktionen wie Museen, Flora und Fauna, Seafood Restaurants, Angeln, Tauchen, Wassersport und Shopping.

Die Landschaft der Florida Keys wird dominiert von smaragdgrünen Lagunen, dem tiefblauen Ozean, wogenden Palmen, rauschenden Pinienbäumen und olivgrünen Mangrovenwäldern. In diesem Naturparadies begegnet der Reisende weißen Reihern, rosaroten Löfflern, Pelikanen, Seemöwen, Fischadlern, und wer will kann in eine bunte Unterwasserwelt eintauchen.

Die Gewässer rund um die 200 Kilometer lange Inselkette mitsamt ihrer „Flats“ (seichten Küstengewässer), Mangroveninseln und Korallenriffen, wurde zum Naturschutzgebiet –Florida Keys National Marine Sanctuary – erklärt.

Key Largo

Key Largo – die größte der Inseln – ist der Ort, an dem einst Humphrey Bogart und Lauren Bacall den bekannten Film „Key Largo“ drehten. Noch heute können Besucher eine Tour mit dem Originalboot African Queen machen, in dem Bogart einst saß.

Die größte Attraktion von Key Largo ist der „John Pennekamp Coral Reef State Park“ – der erste Unterwasserpark der USA – und das angrenzende „Key Largo National Marine Sanctuary“. Diese beiden Gebiete, die ebenfalls Teil des „Florida Keys National Marine Sanctuary“ sind, beheimaten mehr als 55 Korallenarten und fast 500 verschiedenen Fischarten. Der Eingang zum Pennekamp Park befindet sich bei Mile Marker (MM) 102,5 und hat von 8 Uhr morgens bis Sonnenuntergang geöffnet. Es werden eine Vielzahl von Aktivitäten rund ums Wasser angeboten wie Tauchen, Schnorcheln oder Ausflüge mit dem Glasbodenboot.

Auch außerhalb des Parks bieten in Key Largo mehrere Tauchveranstalter Charterboote und Tauchausflüge an. Einige organisieren sogar Unterwasser-Hochzeiten, bei denen die gesamte Hochzeitsgesellschaft untertaucht, während Braut und Bräutigam die Ringe tauschen. Nach der Hochzeitszeremonie kann das frischgebackene Tauchpaar sogar die Hochzeitsnacht unter Wasser verbringen – im Unterwasserhotel vor Key Largo mit Ausblick auf Fische und andere Meerestiere.

Islamorada

Islamorada ist der Mittelpunkt einer Inselgruppe, die „Purple Isles” – Purpurinseln – genannt wird. Die spanischen Entdecker hatten die Gegend mit dem spanischen Wort „morada“ bezeichnet. Das Wort war entweder eine Anspielung auf die violette Meeresschnecke Janthina Janthina, die sie hier fanden, oder auf die gleichfarbigen Bougainvillea-Sträucher, die hier überall blühten.

Islamorada, oft als „Sportfishing Capital of the World" bezeichnet, ist ein Eldorado für Angler. Von Hochseefischen bis zum Angeln in den seichten „Flats” wird hier alles angeboten, was das Anglerherz begehrt. Zahlreiche Prominente, darunter der ehemalige US-Präsident George Bush senior, kommen alljährlich hierher, um zu angeln und an Angelwettbewerben teilzunehmen. Hier in den Florida Keys wurden laut der International Game Fish Association mehr Angel-Weltrekorde aufgestellt, als irgendwo sonst auf der Welt. Angler finden hier beispielsweise Segelfisch, Weißen und Blauen Marlin, Dolphin (der Fisch, nicht das gleichnamige Meeressäugetier), Tarpon, Thunfische, Gold Dorade, Wahoo, Goldmakrele, Barsche, Redfish und Bonefish.

Marathon

Hier, im Herzen der Florida Keys, in der Mitte zwischen der nördlichsten Insel Key Largo und der südlichsten Insel Key West, befindet sich die berühmte Seven Mile Bridge, die mit über elf Kilometern längste Brücke der Inselkette.

Für historisch Interessierte bietet Marathon die archäologisch bedeutendste Stätte der Keys: Crane Point Hammock. Auf dem 26 Hektar großen Landstück stand einst ein indianisches Dorf. Heute sind in Crane Point Hammock das Naturkundemuseum der Florida Keys und das Florida Keys Children's Museum untergebracht.

Das „Dolphin Research Centre“ (DRC) in Marathon ist eine von insgesamt fünf Einrichtungen auf den Florida Keys, die Besuchern die Interaktion und das Schwimmen mit Delfinen ermöglicht.

Spezielle Delfinprogramme des DRC sowie Dolphins Plus und Dolphin Cove in Key Largo, Theatre of the Sea in Islamorada und Dolphin Connection im Hawk's Cay Resort auf Duck Key sollten vorab gebucht werden. Für den Kontakt mit den intelligenten Meeressäugern gelten strikte Richtlinien.

Hinter Marathon führt die neue Seven Mile Bridge in die Lower Keys. Unterwegs sollten Besucher einen Stopp auf Pigeon Key einlegen, einer winzigen Insel unterhalb der alten Seven Mile Bridge. Touristen erreichen Pigeon Key von dem Besucherzentrum am westlichen Ende von Marathon aus mit einem Shuttle Service. Auf Pigeon Key wohnten einst die Arbeiter, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke Henry Flaglers nach Key West bauten. Während sich die übrigen Keys im Laufe des 20. Jahrhunderts weiterentwickelten, blieb diese winzige Insel im Grunde unverändert und ist jetzt ein wichtiges historisches Monument mit einem Museum, das den Bau der Seven Mile Bridge veranschaulicht.

Big Pine Key und die Lower Keys

Die Bahia Honda Bridge bietet einen weiten Panoramablick auf den Golf von Mexiko und die Straits of Florida. Der Bahia Honda State Park, der einen der zehn schönsten Strände in den USA beheimatet, macht auf die natürliche Schönheit der Lower Keys aufmerksam.

Big Pine Key ist bekannt für das Looe Key National Marine Sanctuary, das unter Tauchern als einer der spektakulärsten Taucherfahrungen in geringen Tiefen gilt. Westlich von Looe Key liegt das Wrack des 64 Meter langen Frachters Adolphus Busch Senior auf dem Meeresgrund und bietet zusätzlichen Lebensraum für viele Meerestiere sowie einen weiteren interessanten Tauchgrund.

Big Pine Key ist außerdem die Heimat der kleinwüchsigen Rehart „Key Deer“, auch einige Alligatoren soll es hier geben. Ausflüge in die Natur per Kajak, Segel- oder Motorboot sind besonders beliebt und ermöglichen ein hautnahes Erleben der einzigartigen Flora und Fauna der Florida Keys.

Key West

Key West liegt am Ende des Overseas Highway, wo das Land endet und auf die endlose See trifft, ausgestattet mit dem Charme des 19. Jahrhunderts und zahlreichen Attraktionen des 20. Jahrhunderts. Die Atmosphäre der südlichsten Stadt der kontinentalen USA, die näher an Kuba liegt als an Miami, ist eingebettet in palmengesäumte Straßen, historische, 100 Jahre alte Herrenhäuser im Zuckerbäckerstil und eine relaxte Bevölkerung, die sich selbst als „Conch“ [gesprochen: ‚konk’] bezeichnet.

Es heißt oft, dass die eigenwillige Architektur und die relaxte Atmosphäre dieser kleinen, drei mal sechs Kilometer messenden Insel wahrscheinlich prozentual mehr talentierte Schriftsteller pro Kopf hervorgebracht hat, als irgendeine andere amerikanische Stadt. Mehr als 100 publizierende Autoren leben, ganz oder zeitweise, in Key West. Die Insel ist außerdem bekannt für ihre Künstlergemeinschaft mit einer vielfältigen Anzahl von Kunstgalerien unterschiedlichster Stilrichtungen und Exponate.

Key Wests legendärer Schatzsucher Mel Fisher, der im Dezember 1998 verstarb, barg Gold und Silber im Wert von über 400 Millionen US-Dollar von der Nuestra Señora de Atocha, einer spanischen Galeone des 17. Jahrhunderts, die 70 Kilometer vor Key West gesunken war. Fisher, der 16 Jahre seines Lebens damit verbracht hatte, das Wrack zu suchen, begründete nach der Bergung das Mel Fisher Maritime Heritage Society Museum. Dort können Besucher die Reichtümer von der Atocha und der Santa Margarita sehen, berühren und zum Teil sogar kaufen.

Jeden Abend treffen sich Besucher und Einwohner von Key West am Mallory Square, um den Sonnenuntergang zu feiern. Musiker, Jongleure, Pantomimenkünstler etc. führen ihre Kunststücke vor, während die Sonne langsam im Meer versinkt und Sunset Cruise Katamarane am Horizont vorbeisegeln.
Die Restaurants in Key West bieten eine breitgefächerte Auswahl an Dinner-Möglichkeiten, aber fast immer spielt frisches Seafood – Shrimp, Florida Lobster, Conch Chowder (Suppe mit Conch-Muschelfleisch), einheimische Fischsorten und Stone Crabs – eine dominierende Rolle. Key Lime Pie – eine Art Käsekuchen, zubereitet mit der einheimischen Limonensorte Key Lime – bildet den krönenden Abschluss jedes exquisiten Mahls.

Das Nachtleben in Key West ist vielfältig. „Duval Crawl" ist die gängige Bezeichnung für die Spaß und Unterhaltung suchenden Menschen, die allabendlich die Duval Street bevölkern und die zahlreichen Kneipen und Diskotheken entlang der Straße nacheinander aufsuchen. Für eher kulturorientierte Besucher bieten Theater, Playhouses und die Key West Symphony die unterschiedlichsten Aufführungen.

Zurück